Der ViBB Essen e.V. wurde im Juni 2007 gegründet. Das grundlegende Ziel der Vereinsarbeit besteht darin, Menschen mit Migrationshintergrund eine bessere Nutzung der Angebote des Gesundheits- und Sozialsystems zu ermöglichen.

Der Verein möchte mit seiner Arbeit darauf hinwirken, dass die verschiedenen Sichtweisen der Kulturen, familiäre Kontexte und migrationsspezifische Probleme stärker von den Akteuren im Gesundheits- und Sozialbereich berücksichtigt werden.

Zudem unterbreitet ViBB eigene Angebote in der Beratung und Betreuung für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, insbesondere auch aus zahlenmäßig kleineren MigrantInnengruppen.

Zu den Mitgliedern zählen sowohl Menschen mit als auch ohne Migrationshintergrund. Hinsichtlich der Zusammensetzung von Mitgliedschaft, Vorstand und Gruppe der MitarbeiterInnen stellen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte die Mehrheit dar. Somit erfüllt der Verein die Kriterien einer MSO – MigrantInnenselbstorganisation.

Beruflich sind die Vereinsmitglieder in den Feldern Medizin, Sozialarbeit (Psychiatrie, interkulturelle Arbeit), Sozialpädagogik (Arbeitsförderung), Wirtschafts- und Sozialwissenschaften aktiv. Somit ist beim Verein Fachwissen und Erfahrungen in der Projektarbeit vereint, sowohl hinsichtlich medizinischer Fragestellungen, bezüglich der gemeindepsychiatrischen Arbeit und entsprechender Strukturen in der Stadt Essen, dem kommunalen System der interkulturellen Arbeit und der Integrationsförderung als auch zu Fragen des wirtschaftlichen Projektmanagements.

Die Vereinsmitglieder und die Mitarbeiter sprechen verschiedene Sprachen. Das sind neben Deutsch unter anderem Arabisch, Bengalisch, Englisch, Französisch, Kurdisch, Hindi, Polnisch, Russisch, Türkisch und Urdu. Es bestehen zudem Kontakte zu Partnern die Tamilisch, Parsi / Dhari, Lingala, Chinesisch, Spanisch, Portugiesisch und Griechisch sprechen.

Der ViBB Essen e.V. ist gut vernetzt als Mitglied des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V. (seit November 2007) und des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes – Landesverband NRW (seit März 2008). Der Verein wird durch die Fachberatung MigrantInnenselbsthilfe und durch die Fachberatung Sozialpsychiatrie beim Paritätischen NRW beraten.

Der Verein ist in weiteren Gremien der Interkulturellen und der Psychosozialen Arbeit auf kommunaler, regionaler und Landesebene aktiv. Dadurch bestehen vielfältige Kontakte zu Wohlfahrtsorganisationen, Migrantenorganisationen, medizinischen Einrichtungen, Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung und der Integrationsarbeit in Essen, dem Rheinland und Nordrhein-Westfalen.

Der Verein ist beim Amtsgericht Essen registriert und vom Finanzamt Essen-Süd als gemeinnützig und mildtätig anerkannt.

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