In der Psychosozialen Arbeit der Stadt Essen ist der Verein in mehreren Gremien engagiert, die durch das Gesundheitsamt koordiniert werden.

  • In der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft 1 (PSAG 1) arbeiten die an der psychosozialen Versorgung beteiligten Einrichtungen der Stadt Essen zusammen, z.B. VertreterInnen der psychiatrischen Kliniken, der Sozialpsychiatrischen Zentren, stationärer und ambulanter Einrichtungen. Durch den wechselseitigen Informationsfluss in diesem Gremium wird die fachliche Kooperation und Koordination der verschiedenen Träger der psychosozialen Arbeit unterstützt. Aktuelle kommunale Themen werden regelmäßig diskutiert und geben Anstöße für neue Entwicklungen im gemeindepsychiatrischen System.
  • Der Unter-Arbeitskreis „Selbständiges Wohnen“ (UAK Bewo) ist ein themenzentrierter Arbeitskreis der PSAG 1, in dem die Anbieter von ambulanten Maßnahmen der Eingliederungshilfe (ambulant Betreutes Wohnen) zum Gedankenaustausch und fachlichen Diskussionen vereint sind.
  • In der Arbeitsgemeinschaft für die Planung und Koordinierung psychosozialer Einrichtungen in Essen (AG PLaKo) werden Themen und Empfehlungen diskutiert, die der langfristigen Entwicklung der ge-meindepsychiatrischen Strukturen in der Stadt Essen dienen.

Auch direkt an der Schnittstelle der Themenbereiche Gesundheit / Psychiatrie und Migration / Integration engagiert(e) sich der ViBB Essen e.V. in mehreren Gremien.

  • In der AG Gesundheit & Migration haben im Zeitraum 2006 bis 2010 VertreterInnen der Stadtverwaltung, von Verbänden und Vereinen sowie des Stadtrates gemeinsam am Gesundheitsbericht der Stadt Essen 2010 gearbeitet. Das Schwerpunkt lautete „Integration und Gesundheit“. Mitglieder des ViBB Essen e.V. haben in der „Arbeitsgruppe Psychiatrie und Migration“ mitgearbeitet und dabei auch aktiv eine entsprechende Fachkonferenz im September 2008 mitgestaltet.
  • Der AK Selbsthilfe und Migration in der Stadt Essen wird vom Wiese e.V. koordiniert. Hier arbeiten verschiedene MigrantInnenselbstorganisationen (MSO), Stadträte, VertreterInnen der Stadtverwaltung und des PARITÄTISCHEN Essen zusammen. Im Zentrum der Arbeit stehen Ansätze, um MigrantInnen (i) den Weg in bestehende Selbsthilfegruppen zu öffnen und (ii) zu ermutigen eigene Selbsthilfegruppen entsprechend ihren Bedürfnissen ins Leben zu rufen. Selbsthilfegruppen sind in den meisten communities eher unbekannt. In der deutschen Gesellschaft haben sie sich jedoch als ein sehr hilfreiches Instrument für Menschen erwiesen, um mit problematischen / langwierigen Krankheiten umzugehen. Das trifft insbesondere auch für psychische und Suchterkrankungen zu. Deshalb besitzt die Mitarbeit des ViBB in diesem Gremium einen hohen Stellenwert.
  • Im AK Interkulturelle SeniorInnenarbeit arbeiten verschiedene MSO, Stadträte, VertreterInnen der Stadtverwaltung, von Wohlfahrtseinrichtungen und des PARITÄTISCHEN Essen zusammen, um die interkulturelle Öffnung in der Seniorenarbeit zu befördern. Dabei werden sehr viele Aspekte behandelt. Die Schnittstelle zur psychischen Gesundheit ergibt sich über das Themenfeld Demenz. Aus Sicht des ViBB ist aber auch der kulturspezifische Umgang mit neurologischen Erkrankungen wie Parkinson sehr wichtig.
  • Das Projekt NBQM – Netzwerkbezogenes Qualitätsmanagement wurde in der Stadt Essen im Zeitraum 2009 bis 2011 in Trägerschaft der Organisation Essener Kontakte e.V. zusammen mit dem Essener LVR-Klinikum durchgeführt. Im Kern geht es um die Verbesserung der Arbeit verschiedener Akteure im gemeindespsychiatrischen System an den jeweiligen Schnittstellen in der Betreuungsarbeit. Die Suche nach neuen Wegen wird in drei Bereichen geführt „Arbeit & Beschäftigung“, „Elternschaft“ und „Migration“. Auf Einladung der Essener Projektträger arbeitete ViBB Essen e.V. seit Juli 2010 in der Unterlenkungsgruppe Migration (ULG) dieses Vorhabens mit.

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