In der Interkulturellen Arbeit in der Stadt Essen ist der Verein vor allem in drei Gremien engagiert.

  • Der Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. (EVI) wurde im Jahre 2000 gegründet. Als Dachverband sind ihm derzeit 75 Migrantenselbstorganisationen (MSO) aus über 20 Nationenangeschlossen, die ihren Sitz in der Stadt Essen haben. Das Ziel des Verbundes ist es, die Mitgliedsvereine bei ihren kulturellen, sozialen und migrations-/integrationspolitischen Aktivitäten zu unterstützen. Weiterhin geht es darum, den Dialog der kulturen auch innerhalb der heterogenen Gruppe der MSOs zu fördern und als Interssenvertretung gegenüber Politik, verwaltung und anderen gesellschaften Gruppen aufzutreten. Neben der Unterstützung bei Projekten der Mitgliedsvereine, weiterer Organisationen und Institutionen führt der Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. ebenfalls selbstständig eigene Projekte durch (Jugend- und Elternbildung, Gewalt- und Kriminalprävention, Vermittlung von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit).
  • Ein wichtiger Ankerpunkt unserer Arbeit ist das MSO-Netzwerk im Interkulturellen Zentrum „Kreuzer“ Essen – Bergeborbeck (Verein zur Förderung der Kultur- und Bildungsarbeit in Essen e.V.). Im Umfeld der Evangelischen Gemeinde Borbeck-Vogelheim haben sich zirka 15 MSOs und freien Gruppen zu einem Verein zusammengeschlossen, um gemeinsam mit der Gemeinde und dem Jugendmigrationsdienst Essen (JMD) einen multikulturellen Treffpunkt im Essener Nordwesten zu betreiben. Das Interkulturelle Zentrums „Kreuzer“ befindet sich an der Schnittstelle mehrere Stadtteile mit einer großen kulturellen Vielfalt der Bewohner. Im Gebäude des Kreuzers finden an den Vormittagen Integrationskurse statt, am Nachmittag und Abend viele Kultur-, Sport-, Jugend- und SeniorInnenveranstaltungen.
  • Im AK EMI (Arbeitskreis Essener Migrationsarbeit Interaktiv) treffen sich regelmäßig Fachleute mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen, die in Essen in der Verwaltung oder bei Wohlfahrtsein-richtungen tätig sind. Sie tauschen sich über die aktuellen Bedürfnisse von MigrantInnen aus und bemühen sich durch den Dialog über Einrichtungsgrenzen hinweg, zügig und koordiniert darauf zu rea-gieren. Somit können Ressourcen gebündelt und Integrationsarbeit in der Kommune effizienter gestaltet werden.

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