In der Interkulturellen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und auf Bundesebene arbeitet der Verein in folgenden Kontexten.

  • Im Facharbeitskreis Migration des Paritätischen NRW sind rund 160 Mitgliedsorganisationen des Bundeslandes vereinigt. Mehr als die Hälfte davon sind Selbstorganisationen von MigrantInnen (MSO), von denen wiederum ein Viertel multikulturell ausgerichtet ist. In den mehrmals jährlich stattfindenden Tagungen werden fachübergreifend aktuelle Themen der Integrationsarbeit behandelt, u.a. Sprachförderung, außerschulische Bildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen, Maßnahmen zur Elternbildung, Angebote und Unterstützung von Frauen, ambulante Maßnahmen und Angebote für die ältere Generation und (zunehmend) im Bereich Gesundheit. Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet die Antidiskriminierungsarbeit mit Bezug zu Berufsleben, Bildung und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens.
  • Das MSO-Netzwerk im Land NRW wird von der Fachberatung MigrantInnenselbsthilfe des Paritätischen NRW moderiert. Das Ziel des Netzwerkes besteht im Gedankenaustausch von MSO, die zu einem großen Teil [noch] nicht Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband sind. Das zweite Ziel besteht darin, sich gemeinsam zu qualifizieren, um MSO als kompetente Ansprechpartner in den Kommunen zu positionieren. Durch die fach- und regionsübergreifende Kommunikation erhält der ViBB Essen e.V. regelmäßig wichtige neue Impulse und Hilfestellung für die eigene Arbeit in der Stadt Essen.
  • Die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration lädt jährlich zu einer bundesweiten Konferenz der Integrationsbeauftragten von Ländern und Kommunen. In den Jahren 2008 und 2009 waren verschiedene MSO eingeladen, über ihre Arbeit und Erfahrungen zu berichten und aus ihrer Sicht wesentliche Themen zu diskutieren. Der ViBB Essen e.V. wurde auch dazu eingeladen und konnte wichtige Impulse und Kontakte für die eigene Arbeit erhalten.
  • Im November 2011 ist der ViBB Essen e.V. auf dem Bundeskongress für Migrantinnen und ihre Organisationen in Deutschland vertreten. Der Kongress wird organisiert vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und dem Bundesministerium für Familie, senioren, Frauen und Jugend. Den Kongress sehen die Organisatoren als einen Schritt bei der Umsetzung einer Gleichstellungspo-litik, die für Frauen und Männer mit und ohne Migrationshintergrund faire Chancen gewährleisten will. Unter dem Motto „Zusammen erreichen wir mehr! Vielfalt leben – Chancengleichheit fördern – Vereine gründen“. bietet der Kongress Vereinen und anderen Zusammenschlüssen von in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, neue Verbindungen zu knüpfen, ihre Organisationen und deren vielfältige Anliegen bekannt zu machen.

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